Norman Magolei wurde am 14.06.1979 in Viersen geboren. Nach seinem Hauptschulabschluss 1995 machte er eine Ausbildung zum Zimmermann, die er 1998 auch erfolgreich abschließen konnte. Weil schwere Arbeit den muskulösen jungen Mann noch nie gestört hatte, schon in der Schulzeit hatte er sich das Geld für das erste Mofa als Sandstrahler verdient, arbeitete Norman nach der Lehre in Mönchengladbach für eine sehr bekannte große Schalungsfirma. Im Jahr 2000 wurde er dann zur Bundeswehr eingezogen und weil das Offizierscasino sein täglicher Arbeitsbereich war, sammelte er dort gleich erste Erfahrungen in der Gastronomie. Zu seinen Gästen gehörte sogar der damalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping.
Nach dem Bund wurde Norman Magolei Außendienstler bei einer renommierten Montagefirma. Noch heute ist der Grönemeyer-Fan dankbar für die vielen interessanten Lehrgänge, an denen er damals teilnehmen durfte. „Vom Verkaufstraining über das Motivationstraining bis hin zum Rhetorikkurs war alles mit dabei“, erinnert er sich. Trotzdem war er der Meinung, das dürfte noch nicht alles gewesen sein und ging als Kinderanimateur nach Chalkidiki (Griechenland) und nach Fuerteventura (Kanarische Inseln). Schon in der nächsten Saison ging Norman Magolei dann als Chefanimateur nach Mallorca und kam im kommenden Winter als Chefanimateur einer ganzen Hotelkette wieder nach „Fuerte“.
Bei diesem Einsatz begegnete ihm die große Liebe. Norman lernte „sie“ an ihrem letzten Urlaubsabend kennen, ging wegen „ihr“ zurück nach Deutschland und arbeitete hier als Chefanimateur in einem Freizeitpark. Jedenfalls bis er im Fernsehen sah, „dass bei der Staffel Nummer 6 von Big Brother wohl jeder reich werden könnte. Da muss man sich ja nur bewerben.“ Gesagt getan. Nicht wirklich reich, aber dafür ein wenig bekannt tourte der umtriebige Norman seither mit dem Anbieter einer dunklen Limonade durch Deutschland.
Damit das Leben aber ja nicht langweilig würde, arbeitete er auch als Barkeeper. Eines schönen Tages hörte er durch Bekannte von einem Casting bei 9Live, fuhr nach dem Dienst um vier Uhr früh hin, überzeugte trotz aufkommender Müdigkeit und stand am Abend wieder hinter der Bar. Endlich hatte er seine Berufung gefunden. Doch an seinen Schicksalstag denkt Norman Magolei heute mit gemischten Gefühlen: „Mein Gott war ich fertig!“